Monat: Januar 2026

  • „Im Falle unseres gleichzeitigen Ablebens…“

    Ein Praxistipp für Ehepaare mit Berliner Testament Die meisten Ehepaare entscheiden sich bei ihrer Nachlassplanung für das sogenannte Berliner Testament: Sie setzen sich gegenseitig zum Alleinerben ein und bestimmen meist die gemeinsamen Kinder als Schlusserben. Doch was passiert, wenn beide Eheleute gleichzeitig versterben? Genau hier lauert eine oft übersehene Gefahr, die viele gesetzliche Erben bitter…

  • Vorteile einer Ehegatten-GbR im Vergleich zum Bruchteilseigentum (je 1/2 Eigentum)

  • Steueroptimierte Beratung bei Pflichtteilsansprüchen

    Die steueroptimierte Gestaltung rund um Pflichtteilsansprüche ist ein zentrales Thema in der erbrechtlichen Nachfolgeplanung und verdient besondere Beachtung bei jeder Vermögens- und Nachfolgestrategie. Eine rechtssichere und frühzeitig initiierte Beratung kann sich unmittelbar auf die entstandene Steuerlast auswirken und Gestaltungsspielräume eröffnen. Zivil- und steuerrechtliche Ausgangslage Zivilrechtlich entsteht der Pflichtteilsanspruch mit dem Tod des Erblassers (§ 2317…

  • Nachfolgeklauseln in Personengesellschaftsverträgen und erbrechtlichen Besonderheiten

    Überblick über typische Nachfolgeklauseln in Personengesellschaftsverträgen Personengesellschaften – wie die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), offene Handelsgesellschaft (OHG) und Kommanditgesellschaft (KG) – sehen sich regelmäßig mit der Frage konfrontiert, wie bei Tod eines Gesellschafters die gesellschaftsrechtliche und wirtschaftliche Nachfolge sachgerecht geregelt wird. a) FortsetzungsklauselDie Fortsetzungsklausel bestimmt, dass die Gesellschaft beim Tod eines Gesellschafters nicht automatisch aufgelöst,…

  • Gründung als UG (haftungsbeschränkt) oder direkt als GmbH

    Wenn Gründer die Frage nach der richtigen Rechtsform für ist Startup geklärt haben und sich für eine Kapitalgesellschaft entschieden haben, stellt sich meist die Frage ob die Unternehmergesellschaft (UG) als deutsche Alternative zur früher beliebten Ltd. eine sinnvolle Wahl ist oder lieber direkt eine vollwertige GmbH gegründet werden sollte. Vorab: Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist keine…

  • Das Berliner Testament: Chancen, Risiken und Gestaltungsalternativen

    I. Einführung Das Berliner Testament ist eine der bekanntesten letztwilligen Verfügungen unter Ehegatten in Deutschland. Es genießt insbesondere in der „Familiengründungs- und Konsolidierungsphase“ große Beliebtheit. Doch gerade im späteren Lebensabschnitt – mit zunehmendem Alter und oftmals gewachsenem Vermögen – wird diese Lösung häufig den neuen wirtschaftlichen und familiären Realitäten nicht mehr gerecht und birgt erhebliche…

  • Der Nasciturus: Die zeitliche Fiktion des § 1923 Abs. 2 BGB – Kein vorgezogener Erbe

    Der „nasciturus“ (lateinisch ‚der geboren werden wird‘) ist das bereits gezeugte, aber noch ungeborene Kind. Im deutschen Erbrecht regelt § 1923 Abs. 2 BGB, dass ein zum Zeitpunkt des Erbfalls bereits gezeugtes, aber noch nicht geborenes Kind als „vor dem Erbfall geboren“ gilt. Diese gesetzliche Fiktion ist besonders präzise und verdient daher einen kurzen Beitrag. Entscheidend…

  • Hier passiert noch mehr…

    …weshalb ich um Verständnis bitte, dass nicht alle Bereiche abrufbar sind 😉 Wer meine berufsrechtlichen Angaben nachlesen möchte, findet diese auf der Kanzleiwebsite von Dehmer & Partner in Freiburg